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Diabetischer Fuß: Vorsorge und Schutz für empfindliche Füße

Bei Diabetes können Nerven und Durchblutung der Füße leiden. Druckstellen bleiben dann unbemerkt und können zu Wunden werden. Wir fertigen Diabetes-Einlagen in eigener Werkstatt und liefern Schutzschuhe. Die medizinische Kontrolle gehört in ärztliche Hand.

Erkennen Sie sich wieder?

Diese Anzeichen sollten Sie ernst nehmen und ärztlich abklären lassen.

Sie spüren Ihre Füße weniger

Kribbeln, Taubheit oder Brennen. Wärme, Kälte oder Druck nehmen Sie kaum noch wahr.

Trockene, rissige Haut oder Hornhaut

Vor allem an Ballen und Fersen. Hornhaut entsteht oft an Druckstellen und kann zusätzlich drücken.

Rötungen oder Druckstellen

Stellen, die nicht von selbst verschwinden, sollten Sie kontrollieren lassen.

Woher kommt das?

Meist wirken mehrere Faktoren zusammen.

Nervenschäden

Bei einer Neuropathie werden Druck und Schmerz nicht mehr richtig gemeldet. Kleine Verletzungen fallen spät auf.

Durchblutungsstörungen

Eine schlechtere Durchblutung kann dazu führen, dass Wunden langsamer heilen.

Fehlstellungen und Druckspitzen

Hammerzehen, Ballen oder andere Fußdeformitäten belasten einzelne Stellen besonders stark.

Schuhe, die nicht passen

Zu enge Schuhe und harte Nähte fallen bei vermindertem Gefühl oft zu spät auf.

Wann Sie zum Arzt sollten

Warnzeichen

Gehen Sie zeitnah zum Arzt bei offenen Stellen, Blasen, anhaltender Rötung, Schwellung oder dunkler Verfärbung. Ein einseitig geschwollener, überwärmter und geröteter Fuß kann ein Notfall sein (Charcot-Fuß). Lassen Sie ihn am selben Tag ärztlich abklären. Regelmäßige Fußkontrollen beim Hausarzt sind wichtig, die Abstände richten sich nach Ihrem Risiko.

Was Ihnen helfen kann

Ihr Hausarzt und wir arbeiten dabei Hand in Hand.

Kontrolle und Pflege

Ihr Hausarzt kontrolliert Ihre Füße regelmäßig, die Podologie übernimmt die Fußpflege. Bei Bedarf stimmen wir uns mit Ihrem Hausarzt ab.

Diabetes-adaptierte Fußbettung

Wir fertigen sie in unserer eigenen Werkstatt, auf Grundlage von 3D-Laser-Fußscan und Fußdruckmessung. Danach messen wir im Schuh, um Druckspitzen zu erkennen und bei Bedarf zu verringern.

Schutzschuhe und Maßschuhe

Wir führen Diabetes-Schutzschuhe verschiedener Marken. Bei schwierigen Fußproportionen oder zusätzlicher orthopädischer Indikation fertigen wir orthopädische Maßschuhe mit Diabetes-Ausstattung.

Häufige Fragen

Kurze Antworten auf die wichtigsten Fragen.

Was ist ein diabetischer Fuß?

Damit sind Folgeschäden von Diabetes an Nerven und Gefäßen gemeint, die zu Druckstellen und Wunden führen können. Ihr Arzt stellt fest, ob und wie stark Ihre Füße betroffen sind.

Wann sind Diabetes-Schutzschuhe sinnvoll?

Wenn Ihr Arzt ein erhöhtes Risiko sieht, etwa bei vermindertem Gefühl, Durchblutungsstörungen oder Fußdeformitäten. Der Arzt verordnet, wir beraten und passen an.

Was kostet mich die Versorgung?

Bei ärztlicher Verordnung beantragen wir Schutzschuhe oder Maßschuhe zuerst bei Ihrer Krankenkasse. Sie zahlen 76 € Eigenanteil (Gebrauchsgegenstandswert) plus 10 € gesetzliche Zuzahlung, sofern Sie nicht befreit sind. Bei Schutz- oder orthopädischen Hausschuhen sind es 40 € plus 10 €. Stand: September 2026.

Wie oft sollten Bettungen geprüft werden?

Wir empfehlen eine jährliche Überprüfung Ihrer Diabetes-Bettungen.

Ersetzt die Versorgung die Fußpflege?

Nein. Podologie und ärztliche Kontrolle bleiben nötig. Wir ergänzen sie mit Schuhen und Einlagen.

Woran erkenne ich einen Notfall?

Ein einseitig warmer, geschwollener und geröteter Fuß oder eine offene Stelle gehören sofort in ärztliche Hand. Warten Sie in diesem Fall nicht auf einen Termin bei uns.

Schutz für Ihre Füße in Waren

Sie haben Diabetes oder sind unsicher, ob Ihre Füße gefährdet sind? Wir beraten Sie zu Einlagen und Schuhen. Bei ärztlicher Verordnung stellen wir den Antrag bei Ihrer Krankenkasse.

Seit 1987 in Waren (Müritz), mit kostenlosen Parkplätzen direkt vor dem Geschäft und barrierefreiem Zugang. Viele Kunden kommen aus Malchow, Röbel, Malchin, Stavenhagen und Penzlin.