Bei Diabetes können Nerven und Durchblutung der Füße leiden. Druckstellen bleiben dann unbemerkt und können zu Wunden werden. Wir fertigen Diabetes-Einlagen in eigener Werkstatt und liefern Schutzschuhe. Die medizinische Kontrolle gehört in ärztliche Hand.
Diese Anzeichen sollten Sie ernst nehmen und ärztlich abklären lassen.
Kribbeln, Taubheit oder Brennen. Wärme, Kälte oder Druck nehmen Sie kaum noch wahr.
Vor allem an Ballen und Fersen. Hornhaut entsteht oft an Druckstellen und kann zusätzlich drücken.
Stellen, die nicht von selbst verschwinden, sollten Sie kontrollieren lassen.
Meist wirken mehrere Faktoren zusammen.
Bei einer Neuropathie werden Druck und Schmerz nicht mehr richtig gemeldet. Kleine Verletzungen fallen spät auf.
Eine schlechtere Durchblutung kann dazu führen, dass Wunden langsamer heilen.
Hammerzehen, Ballen oder andere Fußdeformitäten belasten einzelne Stellen besonders stark.
Zu enge Schuhe und harte Nähte fallen bei vermindertem Gefühl oft zu spät auf.
Gehen Sie zeitnah zum Arzt bei offenen Stellen, Blasen, anhaltender Rötung, Schwellung oder dunkler Verfärbung. Ein einseitig geschwollener, überwärmter und geröteter Fuß kann ein Notfall sein (Charcot-Fuß). Lassen Sie ihn am selben Tag ärztlich abklären. Regelmäßige Fußkontrollen beim Hausarzt sind wichtig, die Abstände richten sich nach Ihrem Risiko.
Ihr Hausarzt und wir arbeiten dabei Hand in Hand.
Ihr Hausarzt kontrolliert Ihre Füße regelmäßig, die Podologie übernimmt die Fußpflege. Bei Bedarf stimmen wir uns mit Ihrem Hausarzt ab.
Wir fertigen sie in unserer eigenen Werkstatt, auf Grundlage von 3D-Laser-Fußscan und Fußdruckmessung. Danach messen wir im Schuh, um Druckspitzen zu erkennen und bei Bedarf zu verringern.
Wir führen Diabetes-Schutzschuhe verschiedener Marken. Bei schwierigen Fußproportionen oder zusätzlicher orthopädischer Indikation fertigen wir orthopädische Maßschuhe mit Diabetes-Ausstattung.
Kurze Antworten auf die wichtigsten Fragen.
Damit sind Folgeschäden von Diabetes an Nerven und Gefäßen gemeint, die zu Druckstellen und Wunden führen können. Ihr Arzt stellt fest, ob und wie stark Ihre Füße betroffen sind.
Wenn Ihr Arzt ein erhöhtes Risiko sieht, etwa bei vermindertem Gefühl, Durchblutungsstörungen oder Fußdeformitäten. Der Arzt verordnet, wir beraten und passen an.
Bei ärztlicher Verordnung beantragen wir Schutzschuhe oder Maßschuhe zuerst bei Ihrer Krankenkasse. Sie zahlen 76 € Eigenanteil (Gebrauchsgegenstandswert) plus 10 € gesetzliche Zuzahlung, sofern Sie nicht befreit sind. Bei Schutz- oder orthopädischen Hausschuhen sind es 40 € plus 10 €. Stand: September 2026.
Wir empfehlen eine jährliche Überprüfung Ihrer Diabetes-Bettungen.
Nein. Podologie und ärztliche Kontrolle bleiben nötig. Wir ergänzen sie mit Schuhen und Einlagen.
Ein einseitig warmer, geschwollener und geröteter Fuß oder eine offene Stelle gehören sofort in ärztliche Hand. Warten Sie in diesem Fall nicht auf einen Termin bei uns.
Sie haben Diabetes oder sind unsicher, ob Ihre Füße gefährdet sind? Wir beraten Sie zu Einlagen und Schuhen. Bei ärztlicher Verordnung stellen wir den Antrag bei Ihrer Krankenkasse.
Seit 1987 in Waren (Müritz), mit kostenlosen Parkplätzen direkt vor dem Geschäft und barrierefreiem Zugang. Viele Kunden kommen aus Malchow, Röbel, Malchin, Stavenhagen und Penzlin.